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Führung

Museumsporträt

Das Museum für Energiegeschichte(n)

In der Humboldtstr. 32 in 30169 Hannover betreibt die Avacon AG, einer der führenden Netzbetreiber und Infrastrukturdienstleister in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, ein über die Grenzen Hannovers bekanntes Technikmuseum.

Der Grundstein für das Museum für Energiegeschichte(n) in seiner heutigen Form wurde im Jahr 1979, aus Anlass des 50. Firmenjubiläums der Hannoversch-Braunschweigischen Stromversorgungs AG (HASTRA), eines der fünf Vorläuferunternehmen der Avacon AG, gelegt. Das Museum trug anfangs den Charakter einer elektrotechnischen Sammlung und war auf dem Gelände der HASTRA in der Calenberger Neustadt situiert. Im Jahr 1987 zog das Museum an seinen heutigen Standort in der Humboldtstr. 32.

Während der ersten beiden Dekaden des Bestehens des Museums, welches damals noch den Namen „Elektrotechnisches Museum der HASTRA“ trug, wurde eine facettenreiche und bei Besuchern wie bei Fachpublikum gleichermaßen geschätzte Sammlung an historischen und jüngeren Exponaten der Elektrizitätsgeschichte aufgebaut. Seit den späten 1990er-Jahren gingen die Bestrebungen dahin, das Museum für breite Besucherkreise zu öffnen und das Haus als feste Institution in der hannoverschen Museumslandschaft und in der Kulturszene der Niedersächsischen Landeshauptstadt zu verankern.

Die rund 600 m2 große Dauerausstellung des Museums für Energiegeschichte(n) fasziniert mit spannenden Exponaten und Energiegeschichten aus rund 300 Jahren Elektrizitätsanwendung. Ein Museumsrundgang beginnt an einer Elektrisiermaschine, für die ein Original aus den 1780er-Jahren Pate stand. Dort werden historische Experimente, mit denen sich Forscher und Wissenschaftler im 18. Jahrhundert den Phänomenen der Elektrizität im Experiment annäherten, authentisch nachgestellt.

Neben den vorgenannten Anfangsgründen der modernen Energietechnik zeichnet das Museum für Energiegeschichte(n) darüber hinaus die Geschichte der Elektrifizierung und der Stromversorgung auf anschauliche Weise nach. Rund 1.000 historische Exponate gewähren den Besuchern einen Einblick in die verschiedensten Einsatzfelder der Elektrizität: Beleuchtung, Telekommunikation, Funk und Fernsehen, Medizintechnik, Körperpflege und Hygiene, Heizen, Kühlen, Waschen sowie elektrisch betriebene Spielzeuge bilden thematische Schwerpunkte der Sammlung.

Zum Konzept des Hauses gehört die Präsentation abwechslungsreicher und thematisch sehr breit gelagerter Sonderausstellungen aus den Bereichen der Energie-, Technik- und Kulturgeschichte.

Sonderausstellungen:
  • 22.11.2016–29.03.2018 „,Ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“
  • 18.03.2015–31.10.2016 „78, 45, 33 – Vom sanften Ton zum starken Sound. Die Schallplatte begeistert die Welt“
  • 08.11.2013–15.01.2015 „Energiewende(n) – Geschichte. Hintergründe. Visionen“
  • 21.03.2012–18.10.2013 „Licht an! Wie das Licht elektrisch wurde.“
  • 18.06.2011–22.12.2011 „elektrisierend. Werbung für Strom 1890–2010“
  • 15.06.2010–31.05.2011 „Bernstein, Blitz und Batterie. Die Entdeckung der Elektrizität“
  • 01.12.2009–31.05.2010 „Elektrische Spielzeuge“
  • 05.05.2009–05.08.2009 „Solarwochen“
  • 31.08.2008–28.02.2009 „Ganz Dame und doch Hausfrau. Mode in der Werbung für Staubsauger, Radio & Co.“
  • 08.06.2007–31.10.2007 „Flotte Mixer, heiße Öfen. Die Küche wird elektrisch“
  • 09.06.2005–31.10.2005 „Heiße Luft und scharfe Klingen. Viel Werkzeug für Frisuren“
  • Juni 2002 „Die leuchtende Welt der 50er Jahre“

Das Museum für Energiegeschichte(n) hat dienstags bis freitags von 9–16 Uhr geöffnet. Darüber hinaus bietet sich an zahlreichen Sonderöffnungstagen, wie am Internationalen Museumstag, der Nacht der Museen oder dem Entdeckertag der Region Hannover, die Gelegenheit, das Museum kennenzulernen. In den vergangenen Jahren hat sich das Haus zudem zu einer beliebten Tagungs- und Konferenzstätte entwickelt. Ein attraktives Begleitprogramm sorgt im Museum für Energiegeschichte(n) ganzjährig für neue Denkanstöße, Unterhaltung und Spannung.

Publikationen:
  • Frauke Engels/Kathrin Symens, Ganz Dame und doch Hausfrau. Mode in der Werbung für Staubsauger, Radio & Co., Hannover 2008 (hgg. vom Museum für Energiegeschichte(n), Hannover).
  • Silvia Schmitz (Bearb.), Energiegeschichten. Lamspringe/Hildesheim 2007 (hgg. vom Museum für Energiegeschichte(n), Hannover). ISBN 978-3-922805-92-2
  • Lutz Pape/Hans-Jürgen Weinert, Bottichwaschmaschine & Haustelegraph. Anfänge der Elektrotechnik im Haushalt, Braunschweig 1993. ISBN 3-07-509513

Museumsflyer