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Energie.Geladen

ein Ausschnitt eines Hexenhut Grammophons

Energie.Geladen - Zehn Jahre Zinnober 1919–1928

Das groteske Hannover der zwanziger Jahre

Am Donnerstag, dem 25. Oktober 2018, laden wir Sie zu einem Abend der unterhaltsamen Reihe "Energie.Geladen" ein. Um 18.30 Uhr stellt Ihnen der Kulturwissenschaftler Dr. Peter Struck die Zwanzigerjahre in Hannover vor.

In diesen Jahren erlebte Hannover seine kulturelle Blütezeit auf nahezu allen künstlerischen Gebieten. Eine Handvoll umtriebiger Künstler, Kuratoren, Publizisten und Verleger zelebrierte hier damals ein Jahrzehnt der internationalen Avantgarde.

Treibende Kraft und zentrale Gestalt im hannoverschen Kulturleben der Zwanzigerjahre war Kurt Schwitters. Sein bester Freund Christof Spengemann war ein vergleichbar unermüdlicher Agitator, zugleich wichtigster Chronist der hannoverschen Avantgarde und leidenschaftlicher Kritiker der lokalen Kunstszene.

Als weitere brillante Schriftsteller, Kritiker und Publizisten begegnen uns Johann Frerking, Paul Steegemann, Joachim Ringelnatz, Bernhard Gröttrup, Käte Steinitz, Hans Arp, Friedrich Wilhelm Wagner, Erich Maria Remarque u.a.m. Ihre grotesken Texte und bizarren Glossen verdichten sich zu einem Gesamtbild, das den erfrischenden Geist dieser hannoverschen Ausnahmejahre lebendig werden lässt.

Die Lesung wird von knisternden Tönen aus einem Grammophon begleitet. Wir heißen Sie herzlich willkommen und wünschen: Gute Unterhaltung!