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Ausschnitt eines Fotos von einem Quecksilberdampf-Gleichrichters in Betrieb mit leuchtendem Funken

Energie.Aspekte

Emil Rathenau und die AEG

Energie.Aspekte - Emil Rathenau und die AEG

Am Donnerstag, dem 15. März 2018, laden wir Sie um 17.30 Uhr zu einem Vortragsabend, kombiniert mit einer Führung, in das Museum für Energiegeschichte(n) ein.

Ausstellungs-Rundgang um 17.30 Uhr

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung stehen die Objekte aus dem Hause AEG im Mittelpunkt. Wir schauen uns gemeinsam den Quecksilber-Dampfgleichrichter an, der für die Ingenieurskunst der 1920er Jahre steht.

Im Themenbereich Haushalt zeigen wir frühe Objekte, die damals von Peter Behrens für die Fa. AEG gestaltet wurden sowie Klassiker der Technikgeschichte wie den Staubsauger Vampyr und den Waschvollautomaten Lavamat.

Professor Dr. Manfred Pohl
Professor Dr. Manfred Pohl
Vortrag "Emil Rathenau - Unternehmensmanager und Wirtschaftsvisionär" um 18.30 Uhr

Prof. Dr. Manfred Pohl stellt in seinem Vortrag die Unternehmesgeschichte der AEG und deren Gründer Emil Rathenau als Unternehmensmanager und Wirtschaftsvisionär vor. Emil Rathenau wird zumeist als Gründer der AEG gesehen und gewürdigt. Er hat jedoch darüber hinaus auch die deutsche Wirtschaftsstruktur maßgeblich mitgestaltet und zukunftsfähig gemacht. Ein Beispiel dafür ist die Generalversammlung der Aktionäre, die auf seine Initiative zurückgeht. Der Vortrag lenkt den Blick auf die pragmatisch-revlutionären Ideen Emil Rathenaus und dessen Visionen für die zukünftige Gestaltung des Deutschen Wirtschaftssystems.  

Unser Vortragsreferent Professor Dr. Manfred Pohl

Der Historiker und Volkswirt Prof. Dr. Manfred Pohl, geb. 1944, studierte im Anschluss an eine Banklehre Germanistik, Geschichte, Philosophie sowie Volkswirtschaft und promovierte 1972 mit einer Arbeit über die Saarländische Bankgeschichte. Er lehrt seit 1981 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Unternehmensgeschichte und Unternehmenskultur. 1992 verlieh ihm die Universität im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die Honorarprofessur.

Er ist Mitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Cusanus-Werkes. Von 1972 bis 2002 war er Leiter des Historischen Instituts der Deutschen Bank in Frankfurtam Main. 2002 wurde er vom Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann zum Global Head of Corporate Culture der Deutschen Bank berufen. Pohl ist Initiator und Mitbegründer der 1976 errichteten Gesellschaft für Unternehmensgeschichte sowie Initiator der 1990 gegründeten European Association for Banking History e.V.. Pohl hat in den 1980er und 1990er Jahren die unternehmensgeschichtliche Forschung maßgeblich geprägt und beeinflusst und wesentlich dazu beigetragen, dass sie eine ernstzunehmende wissenschaftliche Disziplin wurde. 1991 initiierte er die Historische Gesellschaft der Deutschen Bank e.V., deren geschäftsführender Vorstandsvorsitzender er bis 2004 war.

Am 30. Januar 2011 erhielt Prof. Dr. Manfred Pohl für sein gemeinnütziges Wirken für die Gesellschaft und seinen engagierten Einsatz für das Zusammenwachsen der europäischen Bank- und Finanzwelt das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Staatsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Herrn Jörg-Uwe Hahn, verliehen.

Der Fachvortrag ist ein Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung ",...ein Reich, welches ich gegründet habe' - Werner von Siemens und die Elektrotechnik".

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung. Der Eintritt ist frei.