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Hochfrequenzstrahlapparat

"Elektrisieren ist gesund". Dieser Werbeslogan aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts ruft heute nur Belustigung hervor. Dennoch ist die moderne Apparatemedizin ohne Elektrizität undenkbar. Elektrische Geräte - wie Röntgen- und Ultraschallgeräte oder Computertomographen - tragen zur verbesserten Diagnostik und zur Erhöhung der Lebenschancen bei. Demgegenüber ist der Heilerfolg früher elektrischer Geräte zweifelhaft: Bei der Anwendung des Hochfrequenzstrahlapparats mit seinen kurios geformten gläsernen Elektroden spielte ganz sicher der Glaube an die Wirkung eine große Rolle.

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Inhallationsapparat

Ein altes Hausmittel besagt, dass warme Dämpfe schnell Erkältungen vertreiben. Der Inhallations-Apparat Katarrex war eine elegante Variante zum weit verbreiteten Kamillenbad über der dampfenden Schale. Heute gibt es ähnliche Inhallationsapparate aus Kunststoff, die sich problemlos aufbauen lassen.

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Heißluftdusche

Heißluftdusche - hinter diesem lustigen Wortgebilde verbirgt sich der Fön. Durch verändertes Hygienebewusstsein und unkomplizierte Fön-Haarschnitte ist er heute eines der am häufigsten benutzten Haushaltsgeräte.

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Brennschere

Zeitaufwendig war früher die Pflege einer ondulierten Frisur. Hier musste der Lockenpracht schon mal mit der Brennschere nachgeholfen werden. Bereits im alten Ägypten setzten die Damen dieses praktische Gerät ein. Im 19. und 20. Jahrhundert lösten Gas und Elektrizität das Feuer als Energiequelle zum Aufheizen der Brennschere ab.

Sammelblatt

Weitere Informationen zum Thema Medizin und Hygiene finden Sie auch im Sammelblatt

Medizin ohne Medikamente - Die Anfänge der Elektromedizin (PDF, 427.12 KB)