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Ampèremeter

Der französische Physiker und Mathematiker André Marie Ampère lieferte bereits 1823 in einer von Fachkreisen kaum beachteten Studie den Beweis, dass elektrischer Strom der Ursprung des Magnetismus ist. Erst 60 Jahre später fand seine Theorie durch die Entdeckung des negativ geladenen Elementarteilchens - des Elektrons - Anerkennung. Die Maßeinheit der elektrischen Stromstärke wurde ebenso wie das später konstruierte Messgerät Amperemeter nach ihm benannt.

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Münzzähler

Kann Strom wie Obst nach Gewicht verkauft werden? Der englische Physiker und Chemiker Michael Faraday stellte 1834 in seinem "quantitativen Gesetz der Elektrolyse" gewissermaßen solche Überlegungen an. Er schuf damit die Voraussetzungen für die Strommessung mittels chemischer Wirkung und zur Konstruktion der ersten Stromzähler. In den Privathaushalt kamen sie erst bei Einführung des elektrischen Lichts. Der Münzzähler von 1930 ermöglichte eine zeitnahe Kontrolle des damals sehr teuren Stromverbrauchs.

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Bussole und Kraftwerksinstrument

Was hat ein Kuss mit elektrischer Ladung zu tun? Der Leipziger Professor Bose stellte vor 200 Jahren das Vorhandensein von Elektrizität auf erotische Weise unter Beweis: Eine junge Dame wurde von einer Elektrisiermaschine aufgeladen, bei der Berührung ihrer Lippen erhielt die männliche Versuchsperson einen unerwarteten Schlag. 

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Solche Spiele dienten natürlich mehr der Unterhaltung der Gesellschaft als zur wissenschaftlichen Untersuchung des Phänomens Elektrizität. Dennoch bildeten sie die Grundlage für die Idee, Elektrizität über ein Gerät messbar nachzuweisen. Die Entwicklungsschritte bei den Messgeräten verliefen analog zu ihren Einsatzzwecken: Frühe empfindliche Geräte wie die Tangentenbussole aus physikalischen Laboren wurden von robusteren Schaltmessgeräten des Kraftwerksbereichs abgelöst.